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Der Flotte des ICE 2 bzw. InterCityExpress 2 wurde zwischen 1995 und 1997 von der Deutschen Bahn AG indienstgestellt. Die Triebwagen der Baureihe 402 wurden in Koproduktion von Siemens und Adtranz gebaut. ICE 1 und ICE 2 ähneln sich äußerlich sehr (s. Abschnitt Unterschiede zum ICE 1). Er besteht im Gegensatz zum ICE 1 nicht mehr aus 14 Wagen, sondern lediglich aus 8 Wagen - weshalb man sowohl den ICE 2 als auch den ICE 3 als Halbzüge bezeichnet.
Mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h, die auch im Planbetrieb erreicht wird, gehört die ICE 2-Flotte zu den Hochgeschwindigkeitszügen. Die höchste, bisher erreichte Geschwindigkeit beträgt 310 km/h. Die Leistung des ICE 2 beträgt 4.800kW - damit ist er der "schwächste" ICE - zum Vergleich der ICE 3 hat eine Leistung von 8.000 kW. Mit rund 205 m Länge ist der ICE 2 etwas Länger als der ICE 3, aber rund 150 m kürzer als der ICE 1. Im ICE 2 finden 108 Personen in der 1. Klasse, 296 in der 2. Klasse und 24 im Speisewagen platz. Eine Neuheit des ICE 2 ist unter anderem auch die Kuppelbarkeit zweier Halbzüge - der so genannte Flügelzugbetrieb. So können auch ICEs "aufgespaltet" werden um auch weniger stark frequentierte Streckenabzweigungen zu erreichen (z.B. auf der Relation München - Hamburg/Bremen; dort werden die Züge in Hannover geteilt).
Unterschiede zum ICE 1 (allerdings nur die markantesten)
- Anzahl der Wagen (ICE 1: 12 Fahrgast~ + 2 Triebköpfe / ICE 2: 6 Fahrgast~ + 1 Triebwagen + 1 Steuerwagen)
- Zweigeteilte Bugklappe
- Deutlich ruhigeres Fahren (Luftfederung)
- Kein erhöhter Wagen für das BordBistro bzw. Restaurant
- Andere Inneneinrichtung (z.B. Sitze nun in Leichtbauweise, elektronische Sitzplatzreservierungsanzeigen)
Weitere Informationen auf Hochgeschwindkeitszuege.com und Wikipedia.de
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